Hubert Diebold

  • 2 children

Parents

Marriages and children

Siblings

Ancestors

Johannes Diebold ca 1810-1877
Antonia Kohler ca 1810-/1871
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Karoline Hiss 1851-1882
Karl Johner 1850-1892


















Hubert Diebold 1901-1980

Notes

1 - Kaiserstühler Wochenbericht, 19.05.2017

1.1 - Aquarelle und Gebrauchskunst

Werke Hubert Diebolds werden im Eichstetter Dorfmuseum gezeigt

Eichstetten (rca). Mit einem gut besuchten Hock und einer Vernissage mit Werken von Hubert Diebold (1901 – 1980) wurde die neue Saison im Dorfmuseum eröffnet.

Der in einer Eichstetter Kaufmannsfamilie groß gewordene Diebold absolvierte nach dem Gymnasium zunächst eine Lehre als handwerklicher Maler, bevor er das Studium an der Kunstakademie in Karlsruhe aufnahm. Da die Kunst seines Professors 1933 als „entartet“ eingestuft wurde, verlor Diebold seine Assistentenstelle an der Akademie und musste sich fortan als Gebrauchskünstler durchschlagen.

Um sich finanziell über Wasser zu halten, nahm er alle möglichen Aufträge an. Für die jetzige Ausstellung hat Schwiegersohn Dieter Kügele auch aufwendig bemalte, hölzerne Konfektschalen und Schatullen sowie Werbetafeln für Metzgereien zur Verfügung gestellt, die Diebold in seiner Funktion als Grafiker anfertigte. Ebenfalls zu sehen sind Entwürfe für Innenarchitekten zur malerischen Gestaltung von bäuerlichen Schränken, Türeinfassungen oder eine Braustube aus dem Jahr 1938.

Nach seinem Kriegseinsatz, bei dem er als Feldzeichner beschäftigt wurde, und seiner britischen Gefangenschaft, in der er auch außerhalb des Lagers zeichnen und malen durfte, arbeitete Hubert Diebold in seinem Freiburger Atelier. Im Ruhestand genoss er seine Unabhängigkeit und schloss sich einer Künstlergemeinschaft um Theodor Zeller an. Dort lernte er verschiedene Techniken des Radierens, das in den Jahren von 1970 bis zu seinem Tod 1980 eine wichtige Rolle spielte. Eine Auswahl seiner Radierungen ist nun im Eichstetter Dorfmuseum zu sehen, daneben auch zarte Aquarelle mit Motiven wie Burkheim, Heuweiler, das Altwasser am Rhein oder ganz einfach Impressionen blühender Bäume. Kreativ durften am Thementag im Museum die jüngsten Besucher sein, die für ihre Mamas als Überraschung zum Muttertag nostalgisch fotografiert wurden und ein Passepartout dazu bemalten. Währenddessen genossen die Eltern das frühlingshafte Wetter bei Kaffee und Kuchen, Grieben- und Flammkuchen oder einem kühlen Gespritzten im Museumshof.

Sources:
- person: Badische Zeitung, OFB Eichstetten

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