Johannes Brenz

a
  • 18 children / 2 marriages
  • 52 grandchildren

Parents

Marriages and children

Ancestors

Hans Hess /1450-1511/
NN Brenz /1453






Martin Hess 1475-1535






Johannes Brenz 1499-1570

Notes

1 - Wiki

en:Johannes_Brenz de:Johannes_Brenz

2 - Ortsfamilienbuch Eichstetten

Johannes Brenz führte 1522 in Schwäbisch Hall die Reformation ein. Er war Berater des Herzogs Ulrich bei der Einführung der Reformation in Württemberg. Er ist der Verfasser der Confessio württembergia und der württembergischen Kirchenordnung von 1559. Er gilt als der Reformator Württembergs.

3 - Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Verlag Traugott Bautz (www.bautz.de/bbkl)

BRENZ, Johannes, der schwäbische Reformator, *24.06.1499 in Weil der Stadt als Sohn eines Schultheißen und Stadtrichters, +11.09.1570 in Stuttgart. - B. studierte seit 1514 in Heidelberg, wo Johannes Ökolampad und Erhard Schnepff seine Lehrer waren und Martin Luthers Disputation vor dem Generalkapitel der Augustinerkongregation im April 1518 ihn für die reformatorische Lehre gewann. Er wurde 1522 Prediger in Schwäbisch Hall und schaffte allmählich Messe, Heiligendienst und das Klosterwesen ab. Im Abendmahlsstreit verteidigte B. gegen Ökolampad die volle und wahre Gegenwart von Leib und Blut des Herrn im Abendmahl und errang mit seiner am 21.10. 1525 von 14 Theologen unterzeichneten »Schwäbischen Vereinbarung« (Syngramma Suevicum) den Sieg der lutherischen Abendmahlslehre im nördlichen Schwaben und Franken. In seiner Kirchenordnung von Ostern 1526 führte er die Reformation in Schwäbisch Hall endgültig durch und schuf 1527/28 den ältesten Katechismus der evangelischen Kirche, der in seiner zweiten Fassung in die erste württembergische Kirchenordnung von 1536 übergegangen ist. Beim Marburger Religionsgespräch im Oktober 1529 lernte B. den vertriebenen Herzog Ulrich von Württemberg kennen, der ihn nach seiner siegreichen Rückkehr 1534 als Berater bei der Einführung der Reformation in seinem Land heranzog und ihm 1537/38 die Neuordnung der Universität in Tübingen übertrug. Als Gegner des Augsburger Interims vom 30.5. 1548 (s. Agricola, Johann) mußte B. fliehen und fand bald hier, bald dort Zuflucht, so z. B. auf den Burgen Hohenwittlingen bei Urach und Hornberg bei Calw. In Basel traf er mit dem späteren Herzog Christoph zusammen, der ihn im Herbst 1550 als Berater in kirchlichen Fragen in seine Nähe rief. B. arbeitete 1551 mit an der »Confessio Wirtembergica«, die württembergische Gesandte am 24.1. 1552 dem Konzil in Trient überreichten. B. wurde im Januar 1553 Propst an der Stiftskirche in Stuttgart und somit Leiter der württembergischen Kirche, deren Wiederaufbau nach dem Interim sein Verdienst ist. Er schuf die Große Kirchenordnung von 1559, die für andere Landeskirchen vorbildlich wurde., http://www.bautz.de/bbkl/b/brenz_j.shtml

Sources:
- person, marriage 2: Wikipedia
- marriage 1: Ulrich Planck: Die Ahnen des Philosophen Karl Christian Planck (SWDA 3)

Note: Missing data can be supplemented and incorrect data corrected, please contact Geneee.