Emma Schmidt

Emma Christine Schmidt

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Parents

Age at birth date
37 years old   34 years old
Married on 8 May 1894 to

Siblings

Ancestors

Michael Schmidt 1804-1868
Maria Bernert 1799-1866
Sara Rinklin 1809-1841
Ursula Bernert 1794-1860




































Jakob Schmidt 1867-1958






Emma Schmidt 1904-1990

Notes

1 - Badische Zeitung, 27.10.2021

1.1 - Christiane Möller saniert seit 16 Jahren einen alten Hof in Eichstetten

Ein alter Dreiseithof in Eichstetten steht dank des Engagements seiner Eigentümerin unter Schutz. Er hat eine lange Geschichte. Die ältesten erhaltenen Teile stammen aus den Jahren 1740/41.

Das Gehöft, das auch "Loch Beck’s" genannt wird und früher einmal eine jüdische Bäckerei beherbergte, wird seit vielen Jahren von der Eigentümerin Christiane Möller mit viel Liebe zu alten Materialien und Techniken sowie reichlich Geduld und Ausdauer saniert und renoviert.

1.1.1 - Möglichst viel der alten Bausubstanz soll erhalten bleiben
"Das Anwesen ist nicht der genialste Dreiseithof in der Region", betont Bauforscher und Denkmalexperte Stefan King. Der besondere historische Wert liege "in der Verbindung mit der Eigentümerin". Dafür hat der Gutachter auch eine Erklärung: Es gebe viele vergleichbare Anwesen in Dörfern der Rheinebene, manche seien sicher wertvoller, älter oder prächtiger. Doch häufig werde das historisch gewachsene Ensemble einfach abgerissen, und es würden neue Bauplätze daraus gemacht. "Hier aber ist es der erklärte Wille von Christiane Möller, so viel wie möglich von der alten Bausubstanz zu erhalten", sagt King. Beim "Loch Beck’s" gehe es um das Alltägliche, dem sonst wenig Bedeutung beigemessen werde. Zudem sei noch viel Historisches erhalten. "Das kann auch exemplarisch dafür stehen, wie man heute mit alten Hofstätten umgehen und sie erhalten kann", sagt King.

1.1.2 - Älteste Teile sind 1740 geschlagene Hölzer
Die ältesten bekannten Teile von "Loch Beck’s" sind nachweislich 1740 geschlagene Hölzer und eine Bruchsteinwand aus dem Jahr 1741. "Ich finde es spannend, dass das Anwesen immer gewachsen und an seine Nutzung angepasst wurde. Es steht mitten im alten Dorf und ist vermutlich eines der ältesten noch vorhandenen Gebäude im Ort", betont Eigentümerin Christiane Möller. Nach der Sanierung der Gebäude – zwei Wohnhäuser sind mittlerweile fertig – stehen nun die Scheune und der alte Backofen auf der Agenda.

Zudem interessiert sich Christiane Möller sehr für die Geschichte des Anwesens. Leider sei ihr aus der Zeit vor 1856, als Seligmann Bickart die jüdische Bäckerei von seinem Vater übernommen habe, wenig bekannt. Erst danach ist die Historie verbrieft.

1.1.3 - 2005 hat Christiane Möller mit der Sanierung begonnen
1896 hat der christliche Bäcker Jakob Schmidt das Anwesen gekauft und zwei Jahre später mit dem Bau des zweiten Wohnhauses begonnen. Älteren Eichstettern ist noch der Laden von Tochter Emma Schmidt ein Begriff, den sie im alten Gebäudeteil über der Bäckerei bis Anfang der 1970er-Jahre betrieben hat. Später verfiel das Anwesen, bis 2005 Christiane Möller mit der Sanierung begann. Der bereits entwidmete Denkmalschutz kam nun für die sogenannte Sachgesamtheit, also für die Gebäude als Einheit, zurück. Den neueren Teil bewohnt Möller selbst, der ehemalige Laden ist als Wohnhaus vermietet. Und die Eigentümerin stellt klar: "Man kann auch in einem Denkmal gut leben." Nächstes Ziel ist, den alten Backofen, der laut einem Fachbuch von 1843 dem Stand der damaligen Zeit entspricht und in der Substanz gut erhalten ist, bald wieder in Betrieb zu nehmen.

1.1.4 - Andere Voraussetzungen als im Hochschwarzwald
Das Typische eines Dreiseithofs in der Rheinebene erschließe sich am besten im Vergleich zu einem Schwarzwaldbauernhof, sagt King. Dieser sei groß und alleinstehend, fast alles finde sich unter einem Dach. In der Rheinebene sei die Landschaft kleinteiliger, das Klima milder, und die Böden seien besser. "Hier reicht im Gegensatz zum Schwarzwald weniger als ein Drittel der Fläche, um die gleiche Menge Vieh zu füttern. Der Boden ist zu schade, um Tiere einfach auf die Weide zu stellen. Hier wächst fast alles." Zudem gebe es eine lange Besiedlung mit vielen Erben und wechselndem Anbau auf kleinen Flächen, während der Schwarzwald erst durch Klöster besiedelt worden sei.

Der Begriff Dreiseithof ist für King auch zu hochtrabend. "Eichstetten ist schon lange besiedelt. Man wohnt traditionell eng beieinander. Und so ergibt sich die Hofform entlang der Straße fast von ganz allein." Ein Wohnhaus, Ställe, Scheunen und Funktionsgebäude rund um einen Innenhof – so entstehe der Dreiseithof fast automatisch auf den im Dorf üblichen Taschengrundstücken – wie bei "Loch Beck’s", denn auf der einen Seite begrenzt es der Altweg, auf der anderen Seite der Mühlbach, links und rechts gibt es Nachbargrundstücke. Zudem ist es mit 550 Quadratmetern Grundfläche verhältnismäßig klein. "Die Dorfbebauung fängt irgendwo mal an, entwickelt sich weiter aus den örtlichen Gegebenheiten und am Ende bekommt man eine gewachsene Struktur, in Eichstetten mit kleinen Höfen entlang zweier langer Hauptstraßen", sagt King.

Sources:
- person: RootsWeb
- birth, death: OFB Eichstetten
- burial: Grabstein Friedhof Eichstetten

Note: Missing data can be supplemented and incorrect data corrected, please contact Geneee.